Grün_A1

Die Inselbergschanze
in Brotterode-Trusetal

Frage:
Wann fand der erste Continental Cup auf der Inselbergschanze statt?

unterstüzt von

Grün_A1_Elektro-Fuchs

Wenn man über den Inselberg nach Brotterode fährt, sieht man sie majestätisch über der Stadt thronen: Die Inselbergschanze. Zusammen mit fünf kleineren Skisprungschanzen, die für den Trainingsbetrieb des Nachwuchses bestimmt sind, bildet das Ensemble die Werner-Lesser-Skisprungarena. Anders als der Name es vermuten lässt, befindet sich die Schanze nicht am Hang des Inselberges, sondern am Seimberg. Ihren Namen trägt sie, weil die Skispringer in Richtung des Inselberges springen. Und das seit mehr als  100 Jahren. 1905 brachten zwei Norweger das Skispringen nach Brotterode. Seitdem sind die Brotteröder von dieser Sportart begeistert und viele Skispringer aus Brotterode wurden international bekannt, darunter Werner Lesser, Hans-Georg Aschenbach, Jochen Danneberg oder auch Ralf Gebstedt. Die Inselbergschanze wurde über die Jahre immer wieder umgebaut und vergrößert. Mittlerweile lässt sie Sprünge über die 120 Meter Marke zu. Große Wettkämpfe, wie z. Bsp. die Thüringer Dreischanzentournee, Olympiaausscheidungen und DDR-Meisterschaften wurden auf ihr ausgetragen. Im Jahr 1995 hat der erste FIS Continental Cup auf der Inselbergschanze stattgefunden – der Beginn einer neuen Ära. Alle aus dem Fernsehen bekannte Skisprungstars müssen die Liga des Continental Cups durchlaufen und fast alle sind dadurch auch auf der Inselbergschanze gesprungen. Stefan Kraft, Karl Geiger, Michael Hayböck, Daniela Iraschko-Stolz und Pauline Heßler zählen zu ihnen. Dabei ist Brotterode weltweit ein Begriff, denn die Stimmung unter den tausenden Zuschauern gleicht der bei Weltcupveranstaltungen. Das ist einzigartig in der Liga des Continental Cups.  

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